Montag, 21. Mai 2012

HTC One S - Erste Schritte!



Als ich mein Päckchen erhielt, habe ich den Inhalt genussvoll ausgepackt. Vor dem Ausprobieren sollte man sich einen Überblick verschaffen und natürlich den Akku aufladen. Das dauerte bei mir knapp über 3 Stunden.

Nach dem Einschalten, der Ein und Ausschalter befindet sich oben rechts, führt mich das HTC automatisch durch die ersten notwendigen Einstellungen. Einfach die Anweisungen auf dem Display befolgen und im Nu ist alles zur Verwendung bereit. Gefallen hat mir die grafische Darstellung, wie man die SIM-Karte einsetzt – so kann man nichts falsch machen. 

Dazu gehört natürlich die Sprache, ein mögliches WLAN Netz, die Freigabe meiner Standortdaten, eine mögliche Synchronisation mit dem Vorgängermodell … dann kann man am Stück alle Kontakte und Daten übernehmen. Mein LG befand sich leider nicht in der Liste, so entschied ich mich, die Kontakte einzeln per Bluetooth zu übertragen. Bei der Gelegenheit kann man gleichmal ausmisten.

Mein HTC wurde über Bluetooth sofort erkannt und der ganze Vorgang lief problemlos. Früher hatte ich öfter Probleme mit der Zuordung der Daten, also die Adresse extra, Geburtstag an die richtige Stelle usw. Hier hat gleich alles geklappt.

Schneller funktioniert die Synchronisation allerdings über den Rechner. Wer flächendeckend Google nutzt, hat nach Eingabe seiner Emailadresse sofort alle Daten übernommen, einschließlich der Kalenderdaten. Auch die Synchronisation mit Facebook wird unterstützt. So füllt sich mein Speicher fast von allein.

Sehr positiv: sogar die Geburtstage werden in den HTC Kalender sofort und ohne weitere Einstellungen übernommen. Ich bin begeistert! 

Alles ist selbsterklärend und auch für Laien schnell zu durchschauen. Andere Entscheidungen möchte ich erst später treffen, ich kann jederzeit über den Button Einstellungen ergänzen oder ändern, aktivieren und deaktivieren!

Ein Novum: Nach dem Einschalten des HTC One S werden in einigen Fenstern (wie z.B. auf der Startseite) Kurztipps angezeigt, die in die Benutzung des HTC One S einführen. Die Tipps für ein Fenster werden nicht mehr angezeigt, nachdem man sie geschlossen hat.  

Als nächstes macht man sich mit den Features vertraut und erkundet die Möglichkeiten. Vieles erschließt sich von selbst, funktioniert intuitiv. Das Einrichten der 7 Homescreens lernt man schnell, das Personalisieren bietet viele Möglichkeiten, die man am besten einfach mal ausprobiert. Töne, Widgets, Apps, Darstellung, Hintergründe … Einige Logos sehen jetzt ganz anders aus, wie das für die Kontakte. 

Probleme hatte ich mit dem Stummschalten, musste ich doch tatsächlich googeln. Das Ergebnis: einfach die seitliche Taste zur Regelung der Lautstärke nutzen und auf die Klingel tippen: normal, vibrierend, stumm!


Zurück zur SIM-Karte.
Für das HTC benötigt man eine MicroSim, für das Vorgängermodell reichte die normale. Üblicherweise wendet man sich an seinen Provider. Ich nutze Congstar, aber als Prepaid. Meine Recherche ergab, für Prepaid gibt es keine MicroSim! Na toll. Im Internet finden sich ja reichlich Anleitungen und Schablonen, aber auf den Einsatz der Nagelschere hatte ich gar keine Lust.

Da bekam ich einen Tipp: Ich habe eine Ersatzsimkarte angefordert und erhielt eine so genannte Hybridkarte. Da kann man sich die Micro-Sim einfach rausbrechen. Dieses Vorgehen scheint neu, denn nicht mal mein Provider konnte mir sagen, ob ich bereits als Ersatz so eine Hybrid erhalte. Es hat geklappt, so war es ganz einfach! Allerdings hat man meine alte Sim abgeschaltet und ich konnte 2 Tage nicht telefonieren.

Micro-Sim ins HTC, die Kappe lässt sich gut öffnen, das Einsetzen ist kinderleicht und wird ja gut erklärt und schon ist auch mein HTC voll einsatzbereit. Auch mein Guthaben war erhalten geblieben.

Also: bevor man die Nagelschere einsetzt, unbedingt nachfragen!

Jetzt geht der Test erst richtig los!

Für die Leichtigkeit der ersten Schritte gibt es von mir 5 von 5 Sterne!

1 Kommentar:

  1. Bis jetzt sehr schön vorgestellt, ich hatte mich gar nicht erst für den Test beworben da ich mittlerweile bei den ganzen Handys und co nicht mehr mitkomme (habe noch so ein ganz einfaches Handy und nutze ansonsten immer den DesktopPC oder Laptop) *schäm* richtig altmodisch und das mit 28

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