Dienstag, 22. November 2011

Desiderio Plus - Der Profi-Dampfsauger - Wie weiter, Was dann?

Wie versprochen möchte ich hier ausführlich mein Testgerät der Firma Häußler genauer vorstellen: der Desiderio plus – DER Dampfreiniger, das Profigerät! Hier und heute Teil 3!

Wer Teil 1 und Teil 2 vermisst, liest bitte hier und hier nach! Man findet hier alle nötigen Informationen.



Die Inbetriebnahme

Als erstes heißt es mal Auspacken, alle Einzelteile sind gut und sicher im Karton untergebracht. Vor der Erstinbetriebnahme muss man alle Transportsicherungen entfernen.
Als erstes wickelt man das Stromkabel vom Knauf ab und steckt den Stecker in die Steckdose. Dann füllt man den Schmutzwasserbehälter mit mindestens 2,5 Litern Wasser – am Tank gibt es eine Minimallinie, die man nicht unterschreiten sollte.

Mittels mitgelieferter Füllflasche muss nun in den Heizkessel Wasser eingefüllt werden. Auf der Plasteflasche gibt es dementsprechende Markierungen, ein Maximum entspricht 1,5 Liter.
Dazu öffne ich den Gummistopfen und kann dank Trichterfunktion tropffrei und zielgerichtet einfüllen.
Wenn erwünscht, kann man den Reinigungsbehälter jetzt auch mit einem passenden Reinigungsmittel befüllen, maximal 1,5 Liter! Schließlich schließe ich über den Schnellanschluss direkt den notwendigen Arbeitsschlauch an. Außerdem muss ich das gewünschte Zubehör wie Polsterdüse, Bodendüse oder Fensterdüse zum Beispiel wählen. Danach richtet sich auch der Einsatz eventueller Verlängerungsrohre. Diese werden in ihrer Position blockiert. Für eine leichtere Montage der Zubehörteile kann ich die Verbindungen mit etwas Fett oder Öl einschmieren. Ich kann hier aber ein einfaches Ein- und Ansetzen ohne großen Kraftaufwand bestätigen. Alles passt perfekt und lässt sich intuitiv zusammensetzen. Eventuell muss man erst ein wenig probieren, mit welchem Zubehör man das beste Ergebnis beim geringsten Aufwand erzielt.
Zum Anschalten betätige ich den großen grünen Knopf – Hauptschalter. Will ich den Dampf aktivieren – also Dampfsaugen, betätige zusätzlich den Knopf für den Heizkessel. Möchte ich schnell aufheizen, wähle ich zusätzlich den Knopf für Heizkesselsuperleistung. Möchte ich nur Saugen, verzichte ich einfach auf das Zuschalten des Heizkessels.
Nun muss im Normalfall erst aufgeheizt werden, erst wenn die grüne Kontrolllampe leuchtet ist das Gerät einsatzbereit. Das dauert nicht mehr als 10 Minuten. Dann ist die Betriebstemperatur erreicht und die Heizkesseldruckanzeige zeigt 5 Bar Druck an.
Nun nehme ich mir den Schlauch mit der gewählten Düse und kann über 3 weitere Schalter am Griff des Schlauchs meine Vorgehensweise kontrollieren. Hier erfolgt die Bedienung sämtlicher Eigenschaften direkt und einfach am Handgriff. Ein Druckschalter sorgt beständig für Dampf, ein Kippschalter schaltet die Reinigungsflüssigkeit (mit Piepton, wenn der Behälter nicht gefüllt wurde) zu und ein Druckschalter mit Ein- und Ausfunktion aktiviert den Sauger. Jetzt kann der Reinigungswahn beginnen! Je nach gestellter Aufgabe ermöglicht der Drehregler eine Regelung der Dampfstärke, ich nehme meist „volle Pulle“.




Erlischt die grüne Kontrolllampe, so sinkt der Druck. Meist kann man aber trotzdem weiter arbeiten, die Widerstände sind so dimensioniert, das der Betriebsdruck schnell wieder hergestellt wird. Die rote Kontrollleuchte zeigt Wassermangel im Heizkessel an. Zusätzlich kann ein akustisches Signal ertönen, sollten Wasser und/oder Reinigungsmittel fehlen. Eigentlich kann man mit einer Füllung sehr lange arbeiten, irgendwo las ich 80 Minuten. Das ist aber von der zu reinigenden Fläche abhängig. Eine Sonde überwacht die Füllung des Schmutzwassertanks und schaltet im Ernstfall den Motor aus. Sicherheit spielt hier eine große Rolle!
Wenn ich fertig bin, schalte ich alles ab und leere ich den Schmutzwasserbehälter. Sollte ich ihn länger nicht benutzen, leere ich auch durch Ausschütten den Wassertank vom Heizkessel und den vom Reinigungsmittel.



Wartung und Reinigung

Damit man an dem Gerät lange Freude hat, lohnt sich eine regelmäßige Wartung, allerdings erfordert diese nur einen ganz geringen Aufwand. Das Gerät selber kann man einfach mal mit einem feuchten Lappen abwischen, aber bei den zahlreichen Einsatzgebieten wird es wohl kaum Staub ansetzen.

Wartung des Heizkessels
Diese sollte ungefähr nach 300 Betriebsstunden erfolgen, wenn man sehr hartes Wasser verwendet noch öfter. Den Heizkessel darf man nur mit einem entsprechenden Entkalker entkalken. Meiner befand sich bereits im Lieferumfang, aber man kann ihn einfach über den Hersteller/Anbieter beziehen. Dazu gibt man einen Flakon mit 10ml Inhalt in den Heizkessel und füllt mit 0,5 Liter Wasser auf. Danach setzt man das Gerät wie üblich in Gang. Diese Entkalkung sollte periodisch (ca. alle 100 Betriebsstunden) wiederholt werden.

Schmutzwasserbehälter und Zubehör reinigen
Man sollte natürlich nach jedem Gebrauch den Schmutzwasserbehälter leeren und reinigen und genauso so das Zubehör. Hier entfernt man natürlich aufgesaugtes Material, dass ja in Größe und Form unterschiedlich sein können.
Dazu muss der Hauptschalter ausgeschaltet und der Netzstecker gezogen sein. Außerdem sollte man warten, bis das Gerät abgekühlt ist. Das Gerät darf natürlich niemals in Wasser getaucht werden und man sollte auch nicht in das Innere eingreifen.
Der Schmutzwasserbehälter löst man durch die seitlichen Haken und kann ihn so einfach vom Oberteil trennen. Die zugegebenermaßen nicht gerade appetitliche Brühe entsorgt man entsprechend, ich halte die Toilette für ungeeignet und tue das im Garten auf dem Kompost.
Den leeren Behälter kann man im Bedarfsfalle mit einem nicht schäumenden Reinigungsmittel oder Desinfektionsmittel und maximal 3 Liter Wasser befüllen. Dann betätigt man einfach am Oberteil die Saugfunktion und saugt diese Reinigungsmischung auf. So reinigt man sogar das vorher benutzte Zubehör einfach und schnell. Den Schmutzwasserbehälter einfach ausleeren. Bei Bedarf kann man diesen Vorgang natürlich jederzeit wiederholen. Den äußeren Filter am Aufsatzteil muss man gegebenenfalls von Hand reinigen, notfalls mit einer Bürste. Durch den ständigen Kontakt mit Wasser kann sich aber kaum Dreck hartnäckig festsetzen.
Alle Zubehörteile wie Verlängerungsrohre und Düsen kann man leicht unter fließendem Wasser reinigen, diverse Rahmen eben mit Dampf! Eigentlich wird das Zubehör rein äußerlich kaum dreckig, aber im Inneren lohnt es sich schon, einfach mal Durchzuspülen!
Um die Funktionstüchtigkeit des Zubehörs zu verbessern sollte man regelmäßig die O-Ringe reinigen.

Längerer Stillstand
Sollte der Desiderio längere Zeit nicht benutzt werden, sollte man natürlich den Stromstecker ziehen, den Schmutzwasserbehälter leeren und säubern und den Heizkessel leeren. Das ist etwas umständlich, weil man das schwere Gerät wirklich auf den Kopf stellen muss.
Für eine längere Aufbewahrung sollten Gerät und Zubehör vor Staub und Umwelteinflüssen dementsprechend geschützt werden und vor einer erneuten Inbetriebnahme auf Schäden kontrolliert werden.

Verschrottung
Der Dampfsauger ist als Sondermüll zu verschrotten, das heißt er muss zerlegt werden und die verschiedenen Materialien entsprechend den geltenden Vorschriften entsorgt werden.


 Die Fehlerbehebung


Ich nutze den Desiderio jetzt 8 Monate und hatte noch keinerlei Fehlermeldung oder Fehlfunktion.
Im Bedarfsfalle kann ich aber auf die Bedienungsanleitung zurückgreifen. Alle Fehlermeldungen oder Störungen werden im Bedienhandbuch mit diversen Lösungsvorschlägen besprochen. Bei größeren Ausfallerscheinungen kann ich immer wieder meinen Verkäufer kontaktieren, und weiß – man wird mir helfen!



... demnächst mehr auf diesem Blog!

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