Samstag, 23. Juli 2011

BaByliss iCurl pro230 - Das Locken

Für die Konsumgöttinnen testen wir schon seit einiger Zeit den iCurl pro230 von BaByliss.

Dieser Test ist uns förmlich auf den Leib geschrieben …besser in die Haare.

Tochter verfügt über wunderschöne blonde Locken, die sie allerdings aufwendig und regelmäßig durch Glätten entschärft. Meine Wenigkeit ist leider mit dünnen, glatten Haaren bedacht worden und müht sich redlich, Locken hineinzuzaubern.
Da passt ein Glätteisen, das auch Locken macht oder eben ein Lockenstab, der auch glättet einfach perfekt.


In einem früheren Post habe ich bereits das Gerät selber und das Glätten vorgestellt, heute geht es um das Locken machen und natürlich unser Fazit!

Das Locken

Meine Erfahrung beschränkt sich auf einen einfachen Lockenstab. Bei You Tube findet man schnell Videos mit verständlichen Anleitungen zur Lockenproduktion mittels iCurl. So gleiche ich die fehlende schriftliche Anleitung aus.
Stecker rein, Haare trocken und gekämmt und los geht es. Auch ich verzichte beim ersten Mal auf den Einsatz eines Hitzesprays.



Ich teile meine Haare mit großen Klemmen ab und beginne im Nacken. Strähne für Strähne klemme ich zwischen die Platten (die zum Ansatz zeigen), drehe den Curl galant vom Kopf weg und gleite durch die Haare. Das lässt sich am besten mit dem Ringeln von Geschenkband vergleichen. Ziemlich schnell habe ich den Dreh raus. Je kleiner die Strähne, so höher kann ich die Geschwindigkeit wählen. Ich drehe dabei den Stab um seine eigene Achse, weit mehr las die empfohlene Vierteldrehung. Ausprobiert habe ich mir dabei. Mit der 2. Hand an der kühlen Spitze den Curl zusätzlich fest und zusammen zu halten.
Wichtig: die Strähne gerade durchziehen und auf keinen Fall an den Spitzen verweilen – gerade hier muss man zügig durch, sonst gibt es hässliche Absätze.
Es funktioniert! Ich habe geringelte Löckchen. Sollte eine Locke nicht gefallen, einfach mit dem Glätteisen wieder glätten und auf ein Neues.

Negativ: Für den ganzen Kopf benötige ich etwas mehr als eine halbe Stunde, das dauert mir für das tägliche Styling zu lang.
Negativ: durch das Drehen verfangen sich Haare zwischen Platte und Gerät, die man zwangläufig ausreißt.
Positiv: dieses Verfahren ist wesentlich schonender für die Haare als der Lockenstab. Gerade die empfindlichen Spitzen werden wesentlich kürzer einer hohen Temperatur ausgesetzt. Mit dem Lockenstab wickele ich die Strähne ja von de Spitze auf.
Negativ: die Locken überstehen die Nacht leider nur bedingt, am nächsten Tag bleiben nur Wellen übrig.


Alternativen

Zwischen Locken und glatten Haaren kann ich auch einfach nur Wellen produzieren! Mit ein wenig Übung kann ich über die Dicke der Strähne und der Ziehgeschwindigkeit das Ergebnis beeinflussen: kleine oder größere Locken, Wellen oder glatt.
Tochter nutzt den Curl jetzt auch, um einfach die Spitzen ihrer sorgfältig geglätteten Haare etwas nach Innen zu rollen.
Ich habe nutze den Curl bei Hochsteckfrisuren sehr gerne, um einzelne Strähnen im Nacken oder an der Seite kräftig zu Locken, im Romantiklook! Den Pony dagegen gestalte ich mit dem Glätteisen leicht fransig!
Hier kann man prima Spielen und Variieren, es gibt viele Möglichkeiten bei nur einem Gerät. Diese Vielseitigkeit ist auf jeden Fall ein großer Pluspunkt.
Allerdings gehört auch etwas Übung und Geschick dazu!

Reinigung und Pflege


Dazu zieht man den Netzstecker und lässt man das Gerät vollständig abkühlen. Nun kann man die Platten mit einem weichen, feuchten Tuch ohne Reinigungsmittel säubern. Das geht ganz leicht und vor allem verläuft es erfolgreich. Rückstände von Pflegeprodukten verschwinden so vollständig.
Die Platten dürfen nicht abgekratzt werden, das ist aber auch gar nicht nötig.
Mit dieser einfachen Maßnahme erhält man die optimale Qualität der Platten. Der Haarglätter sollte geschlossen verwahrt werden, so schützt man die Platten.
Leider fehlt eine Art Kabelaufwicklung oder Clip. Ich umschließe das Gerät mit der Matte und wickele das Kabel lose darum.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Fazit


Wir sind uns einig: das Preis-Leistungsverhältnis stimmt bei diesem Gerät, die Anschaffung lohnt sich schon allein wegen der Vielseitigkeit und dem für die Haare sehr schonenden Verfahren. Der Hersteller verspricht nicht zuviel: man kann damit prima Glätten und Locken.
Es sieht edel aus, ist nicht zu schwer, handlich und leicht bedienbar. Innerhalb von Sekunden ist es aufgeheizt und einsatzbereit. Im Normalfall sollte man sich auch an den nach außen gezogenen Platten nicht verbrennen. Unsere Haare haben Glätten und Locken auch ohne Hitzespray ohne Schäden überstanden, ja sie glänzten sogar besonders auffällig nach der Behandlung.
Weiterer Pluspunkt: die kleine hitzebeständige Matte – der Hersteller denkt mit!

Kritikpunkte:
Ausreißen der Haare, die sich zwischen Schaft und Platten verklemmen – das könnte der Hersteller mit Sicherheit lösen. Es tut weh und solche Verluste kann auch nicht jeder verkraften.
Mein Gerät verfügt nur über 2 Temperaturstufen, statt der angekündigten 3. Warum das so ist, vermag ich nicht zu klären.
Eine bebilderte Bedienungsanleitung mit Tipps und Hinweisen auch für den Anfänger wäre sehr hilfreich und mit Sicherheit leicht machbar! Allerdings wird man im Internet sehr schnell fündig, auch beim Anbieter selbst.
Wir nutzen das den iCurl mit Sicherheit weiter, wenn auch nicht täglich. Toll, dass wir so ein Multifunktionsgerät mal testen durften. Inzwischen habe ich mir allerdings sagen lassen müssen, man könne mit jedem beliebigen Glätteisen auf ähnliche Art und Weise Locken machen.

Glätten und Locken: Daumen hoch! Empfehlenswert.

Von uns bekommt der iCurl pro230 von BaByliss saubere 4 Sterne von 5 möglichen und eine Kaufempfehlung dazu!

Kommentare:

  1. ich habe mir damals mit meinem glätteisen von braun locken in die haare gemacht, jetzt habe ich einen lockenstab...aber es dauert und dauert immer die locken reinzumachen und dann hällt es auch nicht so lange :(


    xoxo
    www.lady-pa.blogspot.com

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  2. Wie heißt es doch? Wer schön sein will, muss leiden. Aber einen Haarverlust kann ich mir nicht leisten *grins* Aber so ein Kombigerät ist natürlich schon nicht schlecht.
    Liebe Grüße, Coco

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  3. Toller Bericht, werd mir das gute Stück wohl zulegen.

    Achja, bin dein 100. Leser. :)
    Kommst auch zu mir?
    http://winzieee.blogspot.com/

    Gibt auch gerade ein tolles Gewinnspiel.

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  4. Hallo,

    nachdem ich einen Blog-Award bekommen habe, möchte ich so einen auch an dich weitergeben.

    http://die-familienmanagerin.blogspot.com/2011/07/blog-award-fur-michvon-mirfur-euch.html

    LG, Die Familienmanagerin

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