Donnerstag, 20. Januar 2011

ROOMBA 564 PET - Hausfrauenversteher Teil 3

Und hier ist er Teil 3 meiner Vorstellung: das ist mein Rudi Roomba! 
Es handelt sich um einen Saugroboter, ein netter, kleiner und sehr nützlicher Haushaltshelfer! ROOMBA 564 PET, genannt Rudi gehört längst zur Familie!

 Hier gibt es viele Geschwister von Rudi!


Ein spannendes Thema - heiß diskutiert, in den Medien gänzlich konträr vorgestellt. Hier lest Ihr meinen sehr umfangreichen und objektiven Testbericht - auf Grund der Länge in mehreren Teilen.

Meine Beschreibung

Dieser Saugroboter ist klassisch rund, das kenne ich auch von anderen Modellen nicht anders, mit einem Durchmesser von 33 Zentimeter nicht übermäßig groß und auch nicht sonderlich schwer. Bei der Farbgebung blieb man sehr zurückhaltend: Grau, Schwarz und Silber bestimmen das Design. Auf der Oberfläche findet sich eine Art Henkel oder Tragegriff, per Griffmulde super zu greifen. Die Beschriftung fällt eher spärlich aus: iRobot, PET Series und die Tastenbezeichnungen. In dem mittigen schwarzen Kreis befinden sich die wenigen Tasten übersichtlich angeordnet, Englisch beschriftet (Clean, Spot, Dock - dieser Bereich leuchtet entweder Grün oder Orange während des Betriebes, je nach Akkustand, in Ausnahmefällen Rot und weiter außen liegend Day, Hour, Minute sowie Schedule und Clock). Ein blaues Licht wird hier mit Dirt Detect bezeichnet. Der Sinn ergibt sich auch trotz meines nur mäßigen Schulenglisch.
Umlaufend umgibt ihn eine schwarze Kunststoffummantelung zum Schutz vor Kollisionen mit einem Frontschild als Berührungssensor.

Unterseite

Drehe ich ihn komplett um, so lachen mich das Bürstenfach mit den zwei gegeneinander rotierenden, gänzlich unterschiedlichen Bürsten (Borstenbürste und flexible Gummilippenbürste), die etwas ausladendere Seitenbürste mit 3 Pinselarmen, 2 große, federnd gelagerte Räder (ca. 3,5 cm) mit Profil und ein kleines Lenkrad mit einer Beweglichkeit von 360 Grad an. Außerdem sehe ich einen möglichen Inhalt des Auffangbehälters, 2 Kontakte und insgesamt 4 Sensoren.

Die Arbeitsweise

Den Roomba 564 PET entwickelte man speziell für die Reinigung von Wohnräumen mit vielen Haustierhaaren. Er verfügt zusätzlich zum normalen Kehrbehälter über einen verbesserten Saugbehälter für Tierhaare (AeroVac Bin) mit verbesserter Saugeinheit und opimtierten Filtereinsatz.
Der Einsatz erfolgt nach Bedarf, der Wechsel erfolgt schnell und leicht.
Dieser Roomba saugt und bürstet, automatisch und gründlich. Gegenläufig rotierende Bürsten wurden mit einer kraftvollen Saugeinheit kombiniert und reinigen Böden unterschiedlichster Beschaffenheit (Laminat, Parkett, Kork Fliesen, PVC, Teppich, Auslegware usw.) mühelos. Dabei passt er sich dabei automatisch an das vorhandene Bodenniveau an, so ist ein Wechsel zwischen Parkett und Teppichen kein Problem. Das Anti-Tangle System verhindert dabei das Hängen bleiben an Fransen oder Quasten.
Die rotierende Seitenbürste kehrt sauber in Ecken und gelangt auch unter bodennahe Möbel.
Der Roomba geht bei der Reinigung von Böden auf gänzlich andere Weise vor als man es vom manuellen Saugbetrieb her gewöhnt ist. Er nutzt seine Roboterintelligenz, um die gesamte Fläche effizient zu reinigen: unter Möbeln, darum herum, sowie entlang der Wände. Roomba berechnet während der Reinigung die optimale Route und ermittelt, wann seine verschiedenen Reinigungsprogramme eingesetzt werden sollen.
Der Saugroboter nutzt einen spiralförmigen Bewegungsablauf, um einen bestimmten Bereich gründlich zu reinigen. An den Wänden entlang fährt er, um den gesamten Umfang des Raumes zu reinigen, Möbelstücken und Hindernissen auszuweichen. Auf die kreuzweise Durchquerung des Raumes greift er zwecks vollständiger Raumabdeckung zurück. Nimmt er konzentriert Schmutz wahr, so leuchtet das blaue Dirt Detect Licht und Roomba reinigt diesen Bereich kreisförmig besonders gründlich.

geöffnetes Bürstenfach

Für einen Raum durchschnittlicher Größe benötigt er dazu ca. 25 Minuten. Dabei bearbeitet er jeden Bereich des Bodens mehrfach, damit auch wirklich der gesamte Boden einbezogen wird. Für eine schnelle Säuberungsaktion ist es von Vorteil, den Boden von herumliegenden Gegenständen frei zu räumen und mithilfe der Virtual Walls seinen Bewegungsspielraum zum Beispiel auf nur einen Raum oder abseits diverser Kabel einzuschränken.
Sicherheitshinweise: Es handelt sich um ein elektrisches Gerät, dass man auch so sicher wie andere betreiben sollte. Außerdem ist der Roomba nur für trockenen Schmutz geeignet!

Die Inbetriebnahme

Als erstes heißt es mal Auspacken, alle Einzelteile sind gut und sicher im Karton untergebracht. Vor der Erstinbetriebnahme muss der Akku aufgeladen werden, das dauert zwischen 3 und 6 Stunden (im Handbuch stehen sogar 16 Stunden, aber der Roomba zeigt eindeutig durch die grüne Lampe die Betriebsbereitschaft an).
Dazu entferne ich den Sicherheitsstreifen am Akku, der Roboter reagiert mit einem Bestätigungssignal. Das Ladegerät/Netzteil kann ich zielsicher identifizieren und den Ladevorgang ohne Benutzerhandbuch einleiten.
Nun kann ich mir erstmal in Ruhe einen Überblick verschaffen und stelle fest, der Roomba ist jetzt eigentlich schon fast einsatzbereit. Hier muss nichts zusammengebaut werden, außer ich wähle den anderen Auffangbehälter. Auch die Filter sitzen alle schon an Ort und Stelle. Nur die Kabel zur Basisstation müssen zusammengestöpselt werden. Die kleine Seitenbürste scheint durch die Transportverpackung leicht verbogen, aber der beiliegende Flyer des Shops robosauger.com weist mich schon vorab daraufhin. Die Bürstenarme sind flexibel und sollten nur einige Male nach unten gebogen werden. Fast alle Zubehörteile im Karton identifiziere ich mit Hilfe der beiliegenden Auflistung des Originalzubehörs. Scheint so, als wäre ich für längere Zeit ausgerüstet und kann fast alle wichtigen Teile bei Bedarf tauschen.
Das Bedienungshandbuch fällt auf den ersten Blick sehr umfangreich aus, ergibt sich aber mal wieder durch die Erklärung in allen möglichen Sprachen in einem Buch. Die deutschen Kapitel umfassen gerade mal 16 Seiten, dank logischer Anordnung reicht mir aber fürs erste die Schnellstartanleitung (auch in mehreren Sprachen vorliegend.).

Kantenreinigungsbürste

Nach 3 Stunden signalisiert mir der Roboter bereits Einsatzbereitschaft. Nun sollte ich die Sprache auf Deutsch einstellen und die Uhrzeit eingeben sowie praktischerweise auf die 24 Stunden Anzeige wechseln. Hinweise dazu finden sich auf dem beigelegten Flyer und im Bedienhandbuch, alles geht fix und einfach, mit nur wenigen Tastenkombinationen. Überhaupt fällt mir eigentlich recht schnell auf, das Gerät vermittelt einen sehr benutzerfreundlichen Eindruck, mit einer überschaubaren Anzahl von Tasten und etwas Logik benötige ich nur für diverse Einzelheiten das Handbuch. Für eine Entleerung bzw. Reinigung markierte man alle beweglichen Teile gelb und grün, mit diesem Tipp gelingt auch das auf Anhieb ohne stundenlanges Studium. Der Staubbehälter lässt sich zielsicher per Daumendruck auf die dazu einzig mögliche Taste leicht entfernen und wieder einsetzen.
Zum Schluss und vor Aufregung fast schon platzend beherzige ich noch den letzten gut gemeinten Rat des Verkäufers. Gründliche, konventionelle Reinigung der Wohnung vor dem Ersteinsatz von Roomba … nun kann es endlich losgehen. Staunend lasse ich Rudi Roomba im Schlafzimmer los und wie vom Verkäufer prophezeit wird er fündig! Der saugt an Stellen, wo ich eigentlich nie hinkomme und das beweist der spätere Blick in den Auffangbehälter!

Seid gespannt ... es geht bald weiter!

Staubbehälter entnehmen

Kommentare:

  1. Danke für den ausführlichen Bericht, ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

    Liebe Grüße, Coco

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  2. Hallo Mama-Muetze schön das du bei mir vorbeigeschaut hast :-)
    bin jetzt auch leserin bei dir ach übrigens mit dem bericht hat coco recht super ausführlich -:))
    alles liebe
    http://beautytestnici.blogspot.com/

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