Sonntag, 2. Mai 2010

Samsung CE1185UB


Mach mich heiß, Baby!

Beim Thema Mikrowelle scheiden sich scheinbar immer noch die Geister. Als ich auf Arbeit erwähnte, ich würde nach einer neuen Mikrowelle suchen, hörte ich Meinungen wie: „ohne Mikrowelle kann ich gar nicht mehr leben“ bis hin zu: „brauche ich nicht, vermisse ich nicht, will ich nicht“ ja sogar ist „gesundheitsschädlich“. Ich denke eher, ich brauche sie, weil ich weiß, wie nützlich sie ist.
Meine erste Mikrowelle bekam ich geschenkt als uns meine Tochter noch als Baby beschäftigte. Und ich war so dankbar! Zum Erwärmen des nächtlichen Fläschchens oder des nachmittäglichen Breis erwies sich dieses Wunder der Technik als sehr effizient. In den folgenden 17 Jahren verging eigentlich kein Tag ohne Nutzung derselben, sei es zum Erwärmen von Milch oder Glühwein, sei es um Butter zum Backen zu schmelzen oder die Reste vom Mittag des Vortages aufzuwärmen.
Da ich regelmäßig vor der Frage stehe, was mache ich mit meinen Einkünften aus Umfragen und Berichten, beschloss ich eines Tages, nach 17 Jahren ist es mal Zeit für eine neue Mikrowelle. Mein etwas altersschwaches Modell tat es zwar noch, aber zu welchem Preis: wenig Leistung, viel Energie und schon lange kein Licht mehr. Und was soll ich sagen, an dem Tag, als ich die neue bestellte, verabschiedete sich meine alte Mikrowelle endgültig.

1. Vorüberlegung

17 Jahre lang rauschte das Thema Mikrowelle einfach an mir vorbei. Ich wusste weder etwas von dem vollzogenen Fortschritt auf dem Gebiet, noch hatte ich eine Ahnung, was heutzutage eine solche kosten würde. Das Internet musste her! Nächtelang zog ich mir Chatbeiträge und Forenberichte rein, um schließlich doch bei den Testberichten der Stiftung Warentest zu landen – irgendeinen Ansatz musste ich ja schließlich haben.
Ich wollte eine Mikrowelle, das war klar, aber dank diverser Äußerungen von geschätzten Usern musste ich mir genauer überlegen: wofür. Sie sollte über mehr Leistung als meine alte verfügen (keine Kunst bei so altem Modell) und ich wusste ziemlich schnell, ja es sollte ein Kombigerät sein. Schließlich kann man heutzutage mit einer Mikrowelle gleich viele Fliegen mit einer Klatsche erwischen. Bei den angebotenen Optionen entschied ich mich gegen einen Dampfgarer, dafür aber für eine Heißluft- und Grillfunktion – sicher reine Geschmackssache. Ich nutze eine wunderbaren Herd (Gaggenau), laut Verkäufer den Mercedes unter den Backöfen … nur verbraucht er genauso viel Energie wie eben einem Mercedes zusteht und so möchte ich diesen nicht unbedingt für 3 Brötchen oder eine Tiefkühlpizza in Betrieb nehmen.
Auch unter diesem Aspekt gesehen, bekommt man bei Discountern im Angebot schon Geräte um die 70 Euro, nur stieß ich in diversen Berichten eben auch auf die Tücken der preiswerten Modelle. Dieser Weg fiel schon mal aus, kein Problem, schließlich musste ich ja meine Amazon-Gutscheine unter die Leute bringen, Aldi nimmt die nur unter Protest.
Um diesen Prozess hier etwas abzukürzen, in Realzeit beschäftigte ich mich mehrere Tage mit dem Thema und fragte übrigens, so wie fast immer, auch im Media Markt um Rat, ich landete doch wieder beim Testsieger des Produkttests der Stiftung Warentest. Diese Mikrowelle von Samsung sollte es sein, allein schon das Wort: Selbstreinigung ließ meine Augen strahlen.


2. Anschaffung und Preis

Den Kauf getätigt habe ich zwangsweise bei Amazon, allerdings fiel mir diese Wahl ganz und gar nicht schwer. Da spart man mit etwas Geduld sehr wohl den einen oder anderen Euro, ja sogar Hunderter. Ich beobachtete meine Mikrowelle einige Wochen, genau solange, wie ich benötigte, um die Gutscheine zusammen zu bekommen. Als sie im Preis soweit gesunken war, dass es mir angemessen erschien, schlug ich zu: 245 Euro. Nur nebenbei bemerkt, die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 369 Euro.
245 Euro stellen für mich ein realistisches Preis-Leistungs-Verhältnis dar, viel mehr sollte man dafür wirklich nicht bezahlen, auch nicht wegen der Marke. So empfand ich das Gerät als nicht zu teuer, allerdings doch im Gegensatz zu diversen Discounter-Geräten als etwas preisintensiv. Logisch, den Namen und auch das Testergebnis zahlt man schon irgendwie mit.

3. Hersteller

Samsung Electronics GmbH
Am Kronberger Hang 6
65824 Schwalbach
Hotline 01805 - 121213 (0,14 E/Min.)
http://www.samsung.de/de/Privatkunden/Haushalt/Mikrowellengeraete

Werbung des Herstellers:
Für die CE-1185UB wurde ein bislang neuartiges, innovatives, blaues Display entwickelt. Dies zeigt einen persönlichen Benutzerleitfaden an und garantiert damit außergewöhnlichen Bedienkomfort. Für eine einfache Reinigung sorgen ein Keramik-Emaille-Garinnenraum und die Steam Clean Funktion, die mittels Wasserdampf den Innenraum für die Reinigung vorbereitet.
Die perfekte Welle
Mit den Heißluft-Mikrowellen von Samsung macht schnelles Kochen so richtig Spaß. Ob Sie Speisen garen, dämpfen, dünsten oder lieber grillen wollen – diese Multitalente lassen einfach keine Wünsche offen. Und einen Sauberkeitstick haben sie auch noch: Nach getaner Arbeit reinigen sie sich dank Steam Clean-Funktion fast von selbst. Die perfekte Kombination für unkomplizierten Genuss!
Grillen erlaubt
Hiermit läuten wir die Ganzjahres-Grillsaison ein! Entdecken Sie die vollelektronischen Crusty-Grill-Mikrowellengeräte von Samsung. Damit zaubern Sie im Handumdrehen knusprig leckere Gerichte – zu jeder Tages- und Jahreszeit. Einfach einschieben, starten und genießen.

4. Lieferumfang und Verpackung

Verpackt war die Mikrowelle in reichlich Styropor, Folie und viel Karton, sicher, aber ziemlich groß! Sie hat den Versand schadlos überstanden.

Der Lieferumfang bestand aus:
• Gerät
• 30 cm großer Drehteller
• Drehaufsatz
• Drehring
• Backunterlage
• Steam-Clean-Behälter für die Dampfreinigung
• 2 Grillroste (niedrig und hoch)
• Bedienungsanleitung
• Mikrowellen-Kochbuch
• Kombinationskochbuch

5. Technische Daten

~ Artikelinformationen:
Artikelname CE-1185UB
Artikelnummer CE1185UB/XEG
EAN 8808979677948
Unverbindliche Preisempfehlung 369,00 €

~ Allgemeine Spezifikationen:
Farbe Schwarz-Silber
Funktionen Mikrowelle, Heißluft, Grill
Größe Garinnenraum 32 l
Beschichtung Garraum Keramik-Emaille
~ Leistung:
Mikrowelle 900 W
Leistungsstufen 6
Leistung Heißluft 1.700 W (40°C - 250°C, in 8 Stufen wählbar)
Leistung Grill 1.300 W, abklappbar
Kombinationsbetrieb Grill + Mikrowelle, Heißluft + Mikrowelle
Betriebsspannung 230 V
Netzfrequenz 50 Hz
~Ausstattung:
Schnell-Vorheizfunktion ja, Erreichen von 250°C in 5 Minuten
Bedienung Elektronisches Bedienfeld
Bedienerführung Blue Light Guide
Multifunktionsdrehknopf ja
Quicktasten Sofortstart, Steam Clean-Funktion
Garzeit-Timer bis 99 Minuten
Gewichtsautomatikprogramme 10
Gewichtsautomatik Auftauen, Erhitzen
Tageszeituhr 24/12 Std. ja
Kindersicherung ja
~Maße und Gewicht:
Maße Garraum (H x B x T) 234 x 355 x 381 mm
Maße Gehäuse (H x B x T) 312 x 522 x 500 mm
Maße Verpackung (H x B x T) 375 x 597 x 575 mm
Bruttogewicht 26 kg
Nettogewicht 21,5 kg
~ Service & Garantie:
Service innerhalb und außerhalb der Garantiezeit über den zentralen Servicepartner in Frankfurt (WMW-Electronic).
Auf dieses Produkt gewährt Samsung Electronics 24 Monate Garantie.

6. Beschreibung

Diese Mikrowelle sieht todschick aus, viel zu schade für die Speisekammer. Sie ist mit 31,2 x 52,2 x 50,0 cm wesentlich größer als klassische Mikrowellen. Die Größe resultiert natürlich aus dem größeren Garraum, der mir erlaubt, zum Beispiel auch eine normale Tiefkühlpizza zu erwärmen oder einen Kuchen in einer 28 cm großen Springform zu backen.
Das habe ich gewollt und so muss ich auch in Kauf nehmen, dass die neue nicht einfach an die
Stelle der alten passt. Ein neuer Platz muss her und gewisse Gewichtsvorgaben dafür beachtet werden.
Das Design erscheint hier wirklich hochwertig, aber auch durchdacht. Schwarz-Silber ist eine klassische Farbgebung, sieht edel und vor allem sehr modern aus. Die silbernen Flächen sind hier aber mattiert, das heißt man sieht nicht jeden Fingerabdruck darauf. Toll!
Die schwarze Frontscheibe lässt bei einem beleuchteten Innenraum einen sehr guten Blick auf das Gargut zu, dunkelt aber bei Nichtbenutzung ideal ab.
Der Griff fällt hier sehr großzügig aus, fast über die ganz Höhe des Gerätes und leicht geschwungen, man kann ihn sicher, auch mit nassen oder fettigen Händen greifen, muss dabei nicht genau zielen. Der Schließmechanismus funktioniert straff, aber angemessen. Leichter Druck genügt sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen.

Der Türanschlag erfolgt links, sollte man bei der Aufstellung berücksichtigen. Das schwarz unterlegte elektronische Bedienfeld, rechts positioniert, überzeugt mit leicht bedienbaren Tasten, deutlichen Piktogrammen und enormer Übersichtlichkeit sowie einer digitalen Anzeige und einem Multifunktions-Drehknopf. Als wir dieses Gerät aufstellten und den ersten Test unternahmen, stolperten wir sofort über diese intuitive Bedienführung. Auf Grund der deutlichen Beschriftung kann man zielgerichtet, auch ohne Blick in die Bedienungsanleitung die richtige Taste für die gewünschte Funktion finden. Hat man diese betätigt, erfolgen die nächsten Schritte sicher und zielgerichtet. Mittels blauem Licht und diverser Linien zeigt einem das Gerät genau, welche Angabe man in dem gewählten Modus mit welchen Tasten vornehmen muss, ein persönlicher Benutzerleitfaden mit außergewöhnlichem Bedienkomfort ("Blue-Light-Guide"-Display). Der Nutzer wird hier perfekt gelenkt und geleitet.
Mein Urteil: die können sogar Männer bedienen, wenn man den Leitsatz der Männer aus Kraft setzen will: Dummheit schafft Freizeit – hier keine Chance.
Der Innenraum fällt durch das verwendete Material auf, Keramik-Emaille in etwa Anthrazit, gepunktet. Flecken fallen hier erstmal gar nicht auf. Es handelt sich um eine sehr glatte, kratzfeste Oberfläche, ohne unnötige Vertiefungen oder Rillen. Diese würden sich beim Säubern unangenehm bemerkbar machen.
Das Heizelement selber hat mir bei der Lieferung einen Schreck eingejagt, schien es doch verbogen. Es handelte sich um einen Irrtum, man kann es absenken und je nach Bedarf vertikal oder horizontal verwenden.
Der sehr große Drehteller (30cm) aus Glas läuft mittels Drehaufsatz auf einem Drehring. Beides ist leicht einzusetzen und leicht zu entnehmen sowie zu reinigen. Der Drehteller läuft so gleichmäßig und rund und zwar dauerhaft, da hier nicht mit Verschleiß zu rechnen ist.
Schick und funktionell!

7. Sicherheitshinweise

Die Sicherheitshinweise umfassen in der Bedienungsanleitung etliche Seiten. Ich werde hier nur, für mich entscheidende Dinge wiedergeben, manches verbreitet sich von selbst, manches sollte man im Bedarfsfall nachlesen.

1. Im Mikrowellenherd darf kein Kochgeschirr aus oder mit Metall verwendet werden wie Metallbehältnisse, Geschirr mit Gold- oder Silberverzierungen, Spieße, Gabeln usw.
Grund. Es kann zu einer elektrischen Funkenbildung kommen, wodurch der
Mikrowellenherd beschädigt werden kann.
2. Es dürfen keine luftdichten oder vakuumversiegelte Flaschen, Gläser und Behälter, z. B. Gläschen mit Babynahrung oder Nahrungsmittel, z. B. Eier, Nüsse mit Schale oder Tomaten
Grund: Aufgrund des erhöhten Innendrucks können diese Nahrungsmittel
In der Mirowelle erhitzt werden. Sie könnten explodieren. Das Problem lässt sich leicht lösen: den Deckel von Behältnissen entfernen oder Löcher in die Oberfläche stechen.
3. Das Gerät darf nicht eingeschaltet werden, wenn es leer ist. Die Wände des Mikrowellenherds können dabei beschädigt werden.
Tipp: Immer ein Glas Wasser im Mikrowellenherd stehen lassen. Das Wasser absorbiert die Mikrowellen, falls man den Herd zufällig einschaltet, wenn er leer ist.
4. Die hinteren Belüftungsschlitze dürfen nicht bedeckt sein zum Beispiel mit Stoff oder Papier. Der Stoff oder das Papier könnten Feuer fangen, da heiße Luft aus dem
Herd nach außen geleitet wird.
5. Vorsicht bei Entnahme von Geschirr und Nahrungsmittel, sie sind heiß. Genauso wie die Heizelemente oder die Innenwände des Garraums.
6. Vorsicht beim Erhitzen von Flüssigkeiten und Babynahrung. Nach dem Ausschalten des Mikrowellenherds sollte immer eine Ruhezeit von mindestens 20 Sekunden eingehalten werden, damit ein Temperaturausgleich stattfinden kann.
Nach dem Erhitzen müssen die Nahrungsmittel in jedem Fall erstmal umgerührt werden.
Den gesunden Menschenverstand und für die Nutzung von elektrischen Geräten ganz normale Verhaltensweisen sollte man natürlich auch bei dieser Mikrowelle anwenden.
Bei Beschädigungen bitte nicht mehr einschalten!

8. Funktionsweise einer Mikrowelle

Bei Mikrowellen handelt es sich um elektromagnetische Hochfrequenzwellen. Mit der abgegebenen Energie können Nahrungsmittel erhitzt oder aufgewärmt werden, wobei sich
Konsistenz oder Farbe nicht ändert. Der Mikrowellenherd kann für Folgendes verwendet werden:
• Auftauen
• Aufwärmen
• Erhitzen
Prinzip des Erhitzens
1. Die von der Magnetfeldröhre erzeugten Mikrowellen werden an den Wänden des Garraums reflektiert und gleichmäßig verteilt, während sich die Nahrungsmittel auf dem Drehteller drehen. So werden die Nahrungsmittel gleichmäßig erhitzt.
2. Die Mikrowellen dringen bis etwa 2,5 cm tief in die Nahrungsmittel ein. Der Erhitzungsvorgang setzt sich dann durch das Ausbreiten der Hitze in den
Nahrungsmitteln fort.
3. Die Garzeiten variieren je nach verwendetem Behältnis und folgenden Nahrungsmitteleigenschaften:
• Menge und Dichte
• Wassergehalt
• Anfängliche Temperatur (tiefgefroren oder nicht)
Da das Innere der Nahrungsmittel durch die Wärmeausbreitung erhitzt wird, läuft der Erhitzungsvorgang auch nach der Entnahme aus dem Mikrowellenherd weiter. Daher müssen die in den Rezepten und in Bedienungsanleitungen angegebenen Ruhezeiten eingehalten werden, um Folgendes sicherzustellen:
• Gleichmäßige Zubereitung der Nahrungsmittel
• Gleichmäßige Temperaturverteilung in den Nahrungsmitteln
Quelle: Bedienungsanleitung
http://www.samsung.de/de/Privatkunden/Haushalt/Mikrowellengeraete

9. Aufstellen des Mikrowellenherdes

Der Mikrowellenherd kann an nahezu jedem beliebigen Ort aufgestellt werden (Küchenarbeitsplatte oder Regal, Servierwagen, Tisch).
Dabei sollte man nur darauf achten, dass niemals die Belüftungsschlitze blockiert sind und, eine Steckdose in der Nähe ist (geerdete Schutzkontaktsteckdose mit 230 V Wechselspannung und einer Frequenz von 50 Hz).
Das Gerät darf nicht einer heißen oder feuchten Umgebung ausgesetzt z. B. in der Nähe eines herkömmlichen Herds oder eines Heizkörpers aufgestellt werden.

Vor der ersten Benutzung sollte der Garraum und die Türdichtung des Mikrowellenherds mit einem feuchten Lappen gereinigt werden.

10. Möglichkeiten, Nutzung und mein Einsatz

Hat man also das Gerät ausgepackt, aufgestellt und gereinigt kann man es schon fast nutzen. Bei uns steht es in der Speisekammer, wenn auch erstmal provisorisch. Als erstes sollte man die Uhrzeit stellen. Genaue Angaben dazu kann man der Bedienungsanleitung entnehmen. Allerdings ergaben sich schon hier die ersten Probleme. Ich stellte die Uhrzeit, aber nach einigen Minuten sprang sie immer wieder zurück auf den Eingangswert: 12.00 Uhr und lief so weiter. Ich brauche zwar keine Uhrzeit in der Speisekammer, aber ich habe schließlich auch für diese Funktion bezahlt. Also ließ ich das erste Modell zurückgehen und erhielt von Amazon umgehend ein Neues. Allerdings zeigte das neue Gerät genau dieselben Symptome, grrrrrr! Trick 17, ich bin ja nicht dumm. Einfach den Stecker ziehen und genau 12.00 Uhr mittags wieder einstöpseln und schon stimmt die Zeit. Leider muss man dieses Spiel bei der Zeitumstellung wiederholen.
Dieses Gerät kann weit mehr als eine normale Mikrowelle, es ist ein Kombigerät - deshalb habe ich es gekauft … allerdings kann es nicht Bügeln!
Generell muss man natürlich den Angaben des Herstellers folgen, mikrowellengeeignetes Geschirr bzw. nur geeignetes Zubehör (siehe Bedienungsanleitung) nutzen.
~ Erhitzen/Aufwärmen
Das ist die klassische und am meisten genutzte Mikrowellenfunktion. Wir nutzen sie täglich, sei es zum Erwärmen von Milch oder Tee, sei es um Butter zum Backen zu schmelzen, ein Tiefkühlgericht zu garen oder die Reste vom Mittag des Vortages aufzuwärmen.
Um den Plan in die Realität umzusetzen drückt man die Mikrowellentaste auf dem Bedienfeld oben links. Dann wird man geführt durch die blaue Linie und blinkende Taste. Die Hand blinkt und durch wiederholtes Drücken kann ich die Leistungsstufe einstellen. Wählen kann ich zwischen 6 verschiedenen Wattzahlen: 900 W, 600 W, 450 W, 300 W, 180 W, 100 W.
Schließlich kann ich mit Hilfe des Drehrads die gewünschte Garzeit einstellen, im 10 Sekunden-Raster bis hin zu maximal 99 Minuten. Wird die gewünschte Zubereitungszeit angezeigt, bestätigt man und startet mit dem Drücken der Starttaste. Das Ergebnis: die Innenbeleuchtung des Geräts schaltet sich ein, und der Drehteller beginnt sich zu drehen.
Die Nahrungsmittel werden zubereitet. Ist der Vorgang beendet, verkündet das Gerät das durch mehrere Signaltöne. Natürlich kann man den Vorgang vorzeitig durch Öffnen der Tür beenden oder die Leistungsstufe während des Betriebs ändern. Unproblematisch verlängern kann man den Vorgang durch Drücken der Startaste, das entspricht einer Verlängerung um 30 Sekunden. Ich kann auch auf die Einstellerei verzichten und einfach den Startknopf drücken, es startet automatisch der Mikrowellenbetrieb für 30 Sekunden, einstellbar auch nachträglich noch durch das Drehrad.
Natürlich ist hier Gefühl gefragt. Mein Vorgängermodell verfügte nur über 600 Watt und die hier gebotenen 900 Watt führten in der Anfangsphase zu einigen Überraschungen. Ich benötige maximal 60 Sekunden für ein Glas Milch und muss zum Schmelzen der Butter unbedingt die Wattzahl reduzieren, sonst explodiert die ganze Chose. Generell macht es sich bezahlt, auch hier eine Mikrowellenhaube zu nutzen, das schützt vor den Folgen falscher Einschätzungen. Will man ein komplettes, nicht gefrorenes Gericht erwärmen, so sollte man maximal 2 Minuten wählen, abdecken und zwischendurch auch mal umrühren. Dann ist das Ergebnis sehr zufrieden stellend. Die Wärmeverteilung ist gut, die Bewegung des Drehtellers sorgt auch dafür. Hier lernt man eigentlich täglich dazu, probiert und experimentiert und bisher sind wir mit dieser Funktion eigentlich rundherum glücklich. Einfachste Bedienung und eine rasende Geschwindigkeit machen Gerät und Funktion im Alltag unverzichtbar.

~ Automatisches Erhitzen
Es gibt fünf Funktionen (für TK-Pizza, Tellergerichte, Hähnchenschenkel, Gemüse, Kartoffeln) zum automatischen Erhitzen mit vorprogrammierten Garzeiten. Man braucht daher weder die Garzeit noch die Leistungsstufe einzustellen. Durch Drehen des Drehrads kann man die Portionsgröße angeben. Dazu drückt man die Automatiktaste auf dem Bedienfeld und folgt der Führung. Der Abschluss des Vorgangs wird natürlich mit einem Signalton quittiert.
Ich nutze diese Funktion eigentlich nicht, habe sie aber mit einer Tiefkühlpizza ausprobiert und kann bestätigen: es funktioniert und haut sogar hin!

~ Schnelles Auftauen
Mit der Schnellauftaufunktion kann man Fleisch, Geflügel, Fisch, Brot, Kuchen und Obst auftauen. Auftauzeit und Leistungsstufe werden automatisch eingestellt. Hier muss man nur das Programm und das Gewicht auszuwählen. Die tiefgefrorenen Nahrungsmittel platziert man in der Mitte des Drehtellers und drückt nach dem Schließen der Tür die Schnellauftautaste. Durch Drücken der Auswahltaste wählt man die Art der aufzutauenden Nahrungsmittel aus. Eine Beschreibung der vorprogrammierten Einstellungen findet man in der Bedienungsanleitung. Mit Hilfe des Drehrads stellt man das Gewicht der Nahrungsmittel aus und startet mal wieder durch Drücken der Starttaste. Ergebnis: Der Auftauvorgang wird gestartet. Hier wird man während des Auftauvorgangs durch Signaltöne daran erinnert, das
Auftaugut zu wenden. Nach Ablauf der eingestellten Zeit erklingt ein Signalton. Dann sollte man, ganz wichtig, allerdings noch eine Ruhezeit abwarten.
Wer kennt das nicht, man hat vergessen das Abendbrot rauszunehmen, das Brot für den nächsten Tag oder die Zutaten für das Mittagessen. Auch das ist in unserem Haushalt nicht anders. Ich hatte bereits bei dem uralten Vorgängermodell eine Auftaufunktion, war aber mit der nicht sonderlich zufrieden. Meist waren Teile der Nahrungsmittel schon gegart und andere noch gefroren. Anders bei dieser Samsung Mikrowelle. Dazu muss man sich allerdings an die Vorgaben halten und in etwas Geduld üben, denn die Lebensmittel sind hier nicht in wenigen Minuten aufgetaut. Will ich zum Beispiel ein Pfund Gehacktes mittels Mikrowelle auftauen muss ich schon eine halbe Stunde einplanen und noch zusätzlich einige Minuten Ruhezeit zugeben. Dann allerdings überzeugt das Ergebnis, nämlich gleichmäßig aufgetaut und für eine Weiterverwendung geeignet. Ein Stück Fleisch von 2 Kilogramm benötigt dann aber schon mal 90 Minuten, Obst dagegen geht recht schnell, wird aber natürlich etwas matschig. Generell finde ich diese Funktion sehr nützlich, aber rechtzeitiges Entnehmen aus dem Tiefkühlfach und schonendes Auftauen ohne Mikrowelle ist immer noch vorzuziehen. Diese Funktion ist für Notfälle gedacht und sollte auch so genutzt werden.

~ Schnelles Vorheizen
Beim Kochen mit Umluft sollte der Mikrowellenherd auf die gewünschte Temperatur vorgeheizt werden. Auch dafür gibt es die passende Taste auf dem Bedienfeld mit folgender Einstellung. Die Temperaturen sind hier nicht stufenlos einstellbar, sondern vorgegeben in 8 Schritten zwischen 40 und 250 Grad C. Die aktuelle Herdtemperatur kann ich über die Taste Schnell vorheizen jederzeit abrufen.
Wenn der Mikrowellenherd die entsprechende Temperatur erreicht hat, wird sie etwa 10 Minuten lang gehalten. Danach schaltet sich der Herd selbsttätig ab. Für viele Gerichte muss ich den Ofen vorheizen und tue das auch. Mir ist noch kein Herd untergekommen, der schneller auf Temperatur kommt, 250°C in 5 Minuten; das nenne ich effizient.

~ Zubereitung mit Umluft
Im Umluftmodus lassen sich Nahrungsmittel so zubereiten wie in einem herkömmlichen Backofen. Der Mikrowellenmodus wird nicht verwendet. Ich kann hier leider nur zwischen 8 voreingestellten Stufen eine Temperatur zwischen 40 und 250 °C auswählen. Das ist ein Unterschied zu meinem normalen Backofen, ebenso die maximale Garzeit von 60 Minuten. Gut, ich hatte auch nicht vor, in diesem Mikrowellenherd eine Ente zuzubereiten.
Ich möchte ganz normal, eine vorgebackene Tiefkühlpizza zu Ende backen, Brötchen aufbacken, einen Kuchen backen, einen Auflauf garen oder eine normalen Braten zubereiten. Dafür finde ich hier die perfekten Gegebenheiten.
Das Brötchenaufbacken am Wochenende war uns besonders wichtig. Für 6 Brötchen möchte ich nicht den großen Backofen anschmeißen und unser Miniherd lieferte nur befriedigende Ergebnisse. In diesem Mikrowellenherd zaubere ich mit Hilfe der Backunterlage in 10 Minuten knusprig aufgebackene Brötchen und benötige dazu nur relativ wenig Strom.
Ebenso zufrieden bin ich mit dem Aufbacken von Pizza (Dr. Oetker Tradizionale wird sensationell), dem Zubereiten von Aufläufen und Gratins, Geflügel, Gemüse oder auch unserem geliebten Stundenfleisch. Alles wird genauso gut, aber effizienter als in meinem Backofen. Die Wärmeverteilung beurteile ich hier als perfekt und gerade der Drehteller kommt mir hier sehr entgegen.
Einzig beim Backen von Kuchen ergaben sich immer wieder niederschmetternde Ergebnisse. Äußerlich gelang hier meine österliche Möhrentorte wie auch andere Kuchen, aber beim Lösen aus der Springform stellte ich wiederholt fest, dass der Kuchen in der Mitte nicht durchgebacken war, sogar roh! Bei einem Vorkommnis hätte ich den Fehler noch bei mir gesucht, aber bei dem häufigen Auftreten mache ich doch das Gerät dafür verantwortlich. Aber ich gebe nicht auf, als nächstes werde ich experimentieren mit den Rosten und dem Kombimodus. Ich denke, da lässt sich noch etwas bewirken. Allerdings kann ich diese Fehlfunktion absolut nicht nachvollziehen, wenn ich hier doch ganz normal mit Heißluft arbeite, wie im Backofen auch.

~ Grillen
Mit dem Grill könnte man Nahrungsmittel ohne Einsatz von Mikrowellen schnell erhitzen und bräunen. Hier muss ich natürlich die Grilltaste betätigen und wie bei den anderen Funktionen auch die Temperatur und die Grillzeit einstellen. Die maximale Grillzeit beträgt 60 Minuten. Diese Funktion nutze ich besonders gern für Geflügel, aber auch ganz normal für Fleisch. Mal wieder sagt mir der Piepton, alles ist fertig, aber ein Blick durch die Scheibe zeigt mir frühzeitig schon das leckere Ergebnis: gebräuntes Fleisch, knusprige Haut bei Hähnchenschenkeln zum Beispiel. Toll! Natürlich kann das man Backofen auch, aber gerade diese Funktion frisst sehr viel Energie, weil schon das Vorheizen eine kleine Ewigkeit dauert.
Durch Verwenden des hohen Rosts wird das Grillergebnis sogar noch verbessert. So habe ich zum Beispiel schon schnell und lecker Karlsbader Schnitten zubereitet. Mit Käse überbacken und dabei noch eine leckere Farbe zaubern … ideal!
Hier möchte ich gleich noch auf eine Besonderheit des Gerätes eingehen, die für einige Verwirrung sorgte. Das Heizelement ist nämlich veränderbar, man kann es horizontal und vertikal nutzen und so für die richtige Wirkungsweise sorgen. Das ist genial und total einfach zu bedienen.

~ Zubereitung im Kombinationsmodus
Die Mikrowellenfunktion kann auch mit der Grill- oder Umluftfunktion kombiniert werden, um Nahrungsmittel schnell zu garen und gleichzeitig zu bräunen. Natürlich kann ich auch nur Grill und Heißluft kombinieren.
Nachdem betätigen der Kombinationstaste muss ich die üblichen Einstellungen vornehmen, genauso geführt wie schon bei anderen Einsätzen. Die maximale Garzeit beträgt 60 Minuten.
Ich kann nichts falsch machen!
Die Möglichkeiten sind hier enorm, schließlich gibt es sogar ein eigenes Kombinations-Kochbuch.

Modus Leistungsstufe
C 1 Mikrowelle (300 W) + Grill
C 2 Mikrowelle (180 W) + Umluft (200 °C)
C 3 Mikrowelle (450 W) + Umluft (200 °C)
C 4 Mikrowelle (600 W) + Umluft (220 °C)
Hier experimentiere ich noch, denn diese Funktion ist für mich völlig neu. Die Mikrowellenfunktion sorgt für ein besonders schnelles Garen und die Kombination mit den anderen Funktionen sorgt dafür, dass das Nahrungsmittel auch äußerlich so lecker aussehen, wie man es gewohnt ist. Ich weiß bisher nur, dass man hier eine Menge Zeit und Energie sparen kann, bei einer Kombination von Mikrowelle und Heißluft bis zu 50%.
Mikrowelle und Grill eignet sich zum Beispiel hervorragend, um ein Stück Fleisch durchzugaren und gleichzeitig zu bräunen. Bisher habe ich es nur mit Geflügel und Schweinebraten probiert, aber beide Male war das Ergebnis phantastisch. Auch für Aufläufe und Lasagne drängt sich diese Funktion förmlich auf … hier sollte man sich die Zeit zum Experimentieren nehmen, um die Möglichkeiten des Gerätes voll auszunutzen und Zeit und vor allem auch Energie zu sparen.
Mikrowelle und Heißluft eignen sich gut für Speisen, die viel Feuchtigkeit aufweisen. Dabei sollte man die Temperatur der Heißluft etwas höher wählen, ca. 10 – 20 Grad C also sonst. Ich denke, hier komme ich auch mit meinem Kuchen-Back-Problem weiter.
Natürlich ist auch die klassische Kombination mit Grill und Heißluft möglich, zum Beispiel für fette Braten, Grillbraten sowie Geflügel – durch und knusprig! Hier werde ich allerdings wohl kaum eine Ersparnis gegenüber meinem Backofen vorfinden, da er mir die gleiche Möglichkeit bietet.
Hier bietet mir dieser Mikrowellenofen sehr viele Möglichkeiten, die ich auch nach 4 Monaten noch nicht alle ausgetestet habe. Hier sollte man wohl schon eine gewisse Experimentierfreude mitbringen, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

~ Sicherheitssperre des Mikrowellenherds
Der Mikrowellenherd ist mit einer speziellen Kindersicherung ausgestattet. Die Sperrfunktion sorgt dafür, dass Kinder oder nicht mit dem Gerät vertraute Personen das Gerät nicht versehentlich in Betrieb nehmen können. Die Sperre kann jederzeit mittels Tastenkombination Grill- und Umlufttaste aktiviert werden.
Anfangs wäre das zum Schutz des Hauses gar nicht mal dumm gewesen, aber mittlerweile kann auch mein Mann (Dummheit schafft Freizeit die Mikrowelle bedienen). In einem Haushalt mit Kindern sollte diese Funktion sehr nützlich sein.

~ Ausschalten der Signaltöne
Ich kann auch die Signaltöne durch eine Tastenkombination (Mikrowellen und Grilltaste) komplett ausschalten und bei Bedarf natürlich auch wieder einschalten. Auch diese Funktion kann zur Sicherung des Familienfriedens sehr nützlich sein.

~ Manuelles Abschalten des Drehtellers
Auch das ist möglich und dafür gibt es sogar eine extra Taste: die Taste Drehteller Ein/Aus. Damit unterbinde ich die Rotation des Drehtellers. Gebraucht habe ich diese Möglichkeit schon beim Einsatz großer Gefäße, die den gesamten Herd einnehmen und durch die Drehung anecken würden. Allerdings sollte man wissen, dass die Zubereitung meist nicht optimal gelingt, da das Erhitzen nicht ganz gleichmäßig erfolgt. Nachhelfen kann man manuell, einfach das Gefäß nach der halben Zubereitungszeit per Hand zu drehen.

11. Einsatz des Zubehörs

Ich hasse Geräte mit einem Haufen Zubehör. Das muss untergebracht werden und sollte bei Bedarf auch noch schnell zur Hand sein. Hier habe ich doch ein überschaubares und sehr nützliches Zubehör: eine Backunterlage, einen Steam-Clean-Behälter für die Dampfreinigung, 2 Grillroste (niedrig und hoch) sowie natürlich Bedienungsanleitung, Mikrowellen-Kochbuch und Kombinationskochbuch.
Alle Zubehörteile sind durchdacht und sehr nützlich. Besonders lieben gelernt habe ich die Backunterlage. Damit schütze ich den Innenraum der Mikrowelle und gare dabei auch noch besonders effizient. Meine Brötchen zum Beispiel lege ich immer auf diese Backunterlage, sie ist sogar noch rutschfest und sorgt für ein optimales Ergebnis. Wenn Nahrungsmittel wie Gebäck oder Pizza in einem Mikrowellenherd mit Grill-/Umluftfunktion zubereitet werden, sind sie normalerweise am Boden nicht richtig durchgebacken. Mit der Backunterlage von Samsung können solche Lebensmittel knusprig gebacken werden. Die Backunterlage kann sogar für Schinken, Eier, Würstchen usw. verwendet werden. Sie ist antihaftbeschichtet und lässt sich besonders schnell reinigen.
Die 2 verschieden hohen Grillroste nutze ich ebenso regelmäßig. Bereiten wir 2 Pizzen zu, so tun wir das mit diesen 2 Grillrosten gleichzeitig auf mehreren Ebenen. Das Ergebnis ist einfach überzeugend. Aber ich kann auch mittels Grillrost ganz einfach die Entfernung zum Grillrost verkürzen und so beim Grillen das Grillgut näher an die Heizquelle bringen. So spare ich Zeit und natürlich Energie!
Die beiden Kochbücher nutzte ich bisher eher wenig, aber gerade für die Nutzung der Kombinationsmodi sind sie sehr nützlich. Man kann eigentlich nur dazu lernen und das hat bekanntlich noch keinem geschadet.

12. Verfahrensweise bei Problemen

Es dauert immer einige Zeit, bis man mit einem neuen Gerät vertraut ist. Wenn ein Problem auftritt, bietet der Hersteller eine Art Checkliste in der Bedienungsanleitung.
Wissen sollte man und bestätigen kann ich es auch: der Mikrowellenherd verursacht Störungen bei Radio- oder Fernsehgeräten. Man sollte einfach für genügend Abstand sorgen.
Ist ein Problem allerdings nicht lösbar, bleibt nur der Kontakt zum Samsung-Kundendienst.

13. Pflege und Reinigung

Das Gerät bietet eine Dampfreinigung an, die man auch nutzen sollte.
Durch den von der Dampfreinigungsfunktion erzeugten Dampf wird die Oberfläche des Garraums von einer Kondenswasserschicht überzogen. Anschließend kann der Garraum mühelos gereinigt werden. Dazu füllt man das mit gelieferte Wassergefäß bis zur Markierungslinie mit Wasser (etwa 50 ml.) und befestigt es an der rechten Seite im
Herdinnenraum. Nachdem man die Herdtür geschlossen hat, drückt man die Dampfreinigungstaste. Der Vorgang dauert ca. 15 Minuten. Danach sollte man den Garraum mit einem trockenen Geschirrtuch nachreinigen und den Drehteller entnehmen sowie den darunter liegenden Bereich mit Küchenpapier reinigen.
Das klingt natürlich toll, allerdings bleibt die Reinigung trotzdem Handbetrieb. Die Feuchtigkeit macht es zwar leichter und das Fett löst sich einfacher, trotzdem ist für mich hier der Begriff Reinigung hier falsch. Putzen muss ich! Ich kenne die Pyrolyse von meinem Herd und die ist weitaus wirkungsvoller.

Unabhängig von dieser Variante müssen folgende Teile des Mikrowellenherds sowieso regelmäßig gereinigt werden, um die Ansammlung von Fettspritzern und anderen Nahrungsmittelresten zu vermeiden:
• Innen- und Außenflächen
• Herdtür und Türdichtungen
• Drehteller und Drehringe
1. Die Außenflächen sind mit einem weichen Tuch und warmem Seifenwasser zu reinigen.
2. Spritzer oder Flecken an den Innenflächen oder auf dem Drehring entfernt man mit einem Tuch und Seifenwasser.
3. Zum Lösen angetrockneter Nahrungsmittelreste und zum Beseitigen von Gerüchen stellt man eine Tasse verdünnten Zitronensaft auf den Drehteller, und erhitzt das Gerät 10 Minuten bei maximaler Leistung.
4. Der Drehteller ist spülmaschinengeeignet und sollte bei Bedarf gereinigt werden.
Vorsicht! Niemals Wasser in die Belüftungsschlitze spritzen, niemals Scheuermittel oder chemische Lösungsmittel verwenden. Das Reinigen der Türdichtungen ist besonders wichtig, weil man damit das Ansammeln von Nahrungsmittelresten oder Schmutzpartikeln vermeidet und sicherstellt, dass die Herdtür richtig geschlossen werden kann.
Empfohlen wird die Säuberung des Garraums des Mikrowellenherds unmittelbar nach
jeder Verwendung mit einem milden Reinigungsmittel. Dazu sollte man ihn aber erst abkühlen lassen. Es darf hier kein Dampfreiniger verwendet werden.
Der Mikrowellenherd darf nicht verwendet werden, wenn die Tür oder die Türdichtungen beschädigt sind:
• Beschädigte Scharniere
• Verschlissene Dichtungen
• Verbogenes oder verbeultes Gehäuse
Reparaturen sollten nur von einer entsprechend qualifizierten Fachkraft ausgeführt werden.
Wenn der Mikrowellenherd zeitweilig nicht verwendet wird, lagert man ihn an einem trockenen, staubfreien Ort.

14. Verarbeitung

Die Verarbeitung ist nach meiner Einschätzung wirklich sehr gut. Es gibt keinerlei scharfe Ecken oder Kanten, alles wurde abgerundet. Man kann sich nicht verletzten. Es gibt kaum Rillen und Riefen, die beim Putzen nur stören würden.
Dabei erscheint das Material hochwertig, sehr langlebig und robust. Und das Design spricht für sich.

15. Fazit

Ich nutze diesen Mikrowellenofen mittlerweile 4 Monate und zwar erfolgreich! Ich gebe ihn nicht mehr her! Es handelt sich hier um ein wahres High-Tech-Gerät, für das der Begriff Mikrowelle einfach nicht mehr angebracht scheint. Er/Sie/Es kann weit mehr als die Funktion einer Mikrowelle ausfüllen und den klassischen Backofen ersetzen.
Ich kann damit erwärmen, erhitzen, auftauen, garen, grillen und nach Herzenslust backen und kochen. Dabei arbeite ich weitaus schneller und effektiver und vor allem auch stromsparender als mit den herkömmlichen Geräten.
Dieser Mikrowellenofen sieht dabei auch noch besonders schick aus, ist sehr praktisch und funktionell und leicht zu bedienen. Bei der Benutzerführung zur Bedienung ging man hier erfolgreich ganz neue Wege, jetzt kann sich auch der Mann des Hauses nicht mehr herausreden. Und letztendlich ist er auch noch leicht und einfach zu reinigen, was will ein Hausfrauenherz mehr? Das passende und sehr überschaubare Zubehör rundet das Bild perfekt ab. Nicht umsonst ging dieses Modell als Testsieger der Stiftung Warentest durchs Rennen, und nicht nur da.
Den Preis, den ich bezahlt habe, finde ich vollkommen in Ordnung; hier stimmt das Preis-Leistungsverhältnis! Diesen Samsung Mikrowellenofen kann man nun mal nicht mit einer Mikrowelle vom Discounter für 50 Euro vergleichen. Ich sage nur Äpfel und Birnen!
Den angegeben Herstellerpreis finde ich dagegen etwas überzogen.

Trotzdem werde ich 1 Sternchen abziehen, es gibt nur 4. Die Dampfreinigung konnte für meine Begriffe nicht das halten, was man mir von Herstellerseite her versprach und die nicht durchgebackenen Kuchen mit der normalen Heißluftfunktion kann ich leider auch nicht ausblenden.

Ich vergebe hier überzeugte 4 Sterne und spreche eine Kaufempfehlung aus!
Dieser Bericht erscheint auch bei Ciao und Dooyoo.

Quellen: Bedienungsanleitung
http://www.samsung.de/de/Privatkunden/Haushalt/Mikrowellengeraete

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